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Podcast Holy Embodied

Holy Embodied ist ein Podcast, der behauptet: Es ist an der Zeit, den Körper wieder in die Kirchen zu bringen.

Oder anders gesagt: Es ist an der Zeit, den Körper als fantastisches Tor zu jeglicher Form von Spiritualität wieder zu entdecken.

Gerade in unserer evangelisch-reformierten Tradition, wurde die Form des Menschen lange genug ignoriert und nur auf den Verstand gesetzt. Viele von uns leben ausschliesslich im Kopf, im Denken – und vergessen den Körper, der nicht nur dazu da ist, unsere Gehirne umherzutragen.

Wir finden, das reicht jetzt und leuchten aus, wie und warum unsere Körper der einfachste Weg zu Gott sind. Und was es letztlich heisst, «Holy Embodied» in seiner ganzen Radikalität zu leben.

Auf dieser Entdeckungsreise sind wir nicht-konfessionell, interreligiös und undogmatisch unterwegs.

Gespräche zwischen Leela Sutter und Sarah Staub oder Gästen sowie kurze Tutorials zum ganz konkreten Üben dienen uns dabei als Pfeiler.

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Hier geht’s zur YouTube-Playlist mit Praxisübungen von Leela, und hier direkt zu Leelas Website.

Wie finden wir inmitten des Alltags einen Ort, an dem wir nicht alles selbst tragen müssen? Leela Sutter nimmt dich heute mit in eine Meditation, die dich das Gefühl von gehalten Sein unmittelbar erleben lässt.
Unsere Stimme verrät, wie es uns gerade wirklich geht. Ob wir entspannt oder gestresst sind. Sie lässt sich kaum kontrollieren, kaum verstecken – und genau darin liegt ihre Kraft. Eine Folge über den Klang der Stimme als Weg sowohl zu den verletzlichsten Orten im Innern als auch zur Erfahrung des Heiligen.
Wie lebt man weiter, wenn der Tod immer wieder ins eigene Leben tritt? Mit Janna Horstmann spreche ich ungefiltert über Tod, Trauer und Wut – und über die radikale Option, dass selbst tiefster Schmerz und Trauma vollständig transformiert werden können. Ohne etwas schönzureden.
Trägt man irgendwann nur noch beiges Leinen, wenn man spirituell ist? Voll nöd. In dieser Folge sprechen wir über Mode, Identität und Präsenz. Über Kleider als Schutz, Spiel und Selbstausdruck. Und darüber, weshalb sie vielleicht weniger Kostüm und mehr Ausdruck unseres Wesens werden, je tiefer wir in uns selbst zuhause sind.
Die freiberufliche Pastorin Anne Pumperla bietet christliche Mystik «ohne Esoterik» an – und findet, um diese tiefe Verbindung zum Göttlichen zu leben, reicht es, zwischendurch und mittendrin Einzuchecken. So, wie wir das mit unseren Handys auch tun.
Spiritualität beginnt oft wie ein grosser Befreiungsschlag: Alte Dogmen fallen weg, wir atmen freier, fühlen uns leichter. Wie wunderbar. Doch manchmal schleicht sich unbemerkt etwas Neues ein: spiritueller Perfektionismus. Die Stimme, die sagt: «Das müsstest du doch inzwischen besser können.» Was das mit Autofahren und dem Paradies zu tun hat, hört ihr in dieser Folge.
Gelebte Mystik oder verkörperter Spiritualität klammert das Weltgeschehen nicht aus, sondern ist mittendrin – etwas, was Mystiker*innen aus allen Traditionen immer schon betonen. Deshalb hat Holy Embodied für diese Folge den Konfliktforscher und Rapper Moritz Haegi aka MzumO eingeladen und mit ihm über sein Jahr in Palästina und seinen Umgang damit gesprochen.
Lebendig zu sein, verlangt Mut, Neugier – und die Bereitschaft, sich zwischendurch im Spiel zu verlieren. Lebendigkeit heisst auch, mir immer wieder etwas zuzumuten – und mich selbst der Welt zuzumuten. Was das mit Trotz, Erdlöchern und dem nächsten RefLab-Festival zu tun hat, hört ihr in dieser Folge von Holy Embodied.
Vor einem Jahr ist mein Vater gestorben, unerwartet und sehr schnell. Ich habe seinen Tod unendlich klar erlebt, habe das Licht gesehen, das zurück ins Licht geht. Wie trauert es sich auf diesem Hintergrund?
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